01.07.2010 08:00 von Admin2
Weiterlesen … Schränkt die Gestaltungssatzung den Einzelhandel zu sehr ein?
01.06.2010 08:00 von Admin2
03.05.2010 15:31 von Admin2
Weiterlesen … Deckungslücke 256 Mio. € bleibt - Stadtmitte am Fluss, macht endlich Schluss
01.05.2010 08:00 von Admin2
03.04.2010 17:22 von Admin2
19.06.2009 00:29 von Admin2
Die Planungskosten für das Projekt Stadtmitte am Fluss explodierten mal so eben um „schlappe“ 30 auf 380 Mio. € und niemand regt sich über dieses kaum kalkulierbare und nicht finanzierbare Planungsabenteuer auf. Falls es umgesetzt werde, würde die Stadt sich für die Zukunft finanziell strangulieren, so Prof. Dr. Bernd Richter, Vorsitzender von Freie Wähler/Bürgerbündnis.
Finanzierungslücken würden mit Milchmädchenrechnungen und Wunschträumen schön gerechnet. Vergeblich sucht man seit Jahren einen Dummen, der die nicht gedeckten Kosten übernimmt.
So liegt seit Jahren keine seriöse, umfassende und komplett durchgerechnete Gesamtfinanzierungsplanung einschließlich der zu erwartenden Kostensteigerungen vor.
Ursprünglich mit 120 Mio. € kalkuliert, wird man im Endeffekt mit Gesamtkosten von 700 bis 800 Mio. €, wenn nicht gar mit einer Milliarde rechnen müssen. Dem von der Baudezernentin behaupteten volkswirtschaftlichen Nutzen von sieben Mio. € stehen Zins- und Tilgungskosten von mindestens 45 bis 50 Mio. € jährlich gegenüber. Die abenteuerliche Pionierplanung der Baudezernentin mit einer Schwimmautobahn zeige, dass man mit Phantasien arbeite und erhebliche weitere Kosten das Projekt verteuern wird.
Niemand stellt ernsthaft die Frage, warum eigentlich der überwiegend überregionale Verkehr der A 623 mit der ohnehin problematischen Verkehrsführung ausgerechnet mitten durch das Herz der Stadt geführt werden muß.
Seit Jahrzehnten fehlt eine logische und schlüssige Gesamtverkehrsplanung für Saarbrücken, die den Citybereich weitgehend vom Durchgangsverkehr entlastet. Die angedachte Aufteilung und Verlagerung von Verkehrsströmen ist Stückwerk, aber keine Lösung. Das Projekt Stadtmitte am Fluss ist mit diesen Belastungen, den irrwitzigen Kosten und der siebenjährigen Bauphase inakzeptabel. Bevor das Desaster endgültig seinen Lauf nimmt, muß man die Umsetzung schnellstens stoppen. Stattdessen sollte man mit einer phantasievollen, seriösen und in Bezug auf die Kosten vertretbaren Gesamtverkehrsplanung starten, damit die City weitgehend ohne Durchgangsverkehr wieder ein Ort zum Einkaufen, Arbeiten und Wohnen werden kann.
Mit Freie Wähler/Bürgerbündnis ist ohne großräumige Lösung der Saarbrücker Verkehrsprobleme einschließlich der Autobahnen und Sicherstellung einer Finanzierung mit überschaubareren Belastungen für die Stadt das Wahnsinnsprojekt Stadtmitte am Fluss so jedenfalls nicht umzusetzen.